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Bericht Traufe









Unsere Traufe




Den amtlichen Teil hatten wir ja nun schon lange hinter uns
– jetzt sollte der Festliche am 16.06.07 folgen und Finn getauft werden.



Natürlich hingen wir Kind-bedingt völlig mit allen Vorbereitungen hinterher und es wurde dann in den letzten Wochen kurz vor knapp zwangsgebastelt, zwangseingekauft und zwangsgeplant. Bis Freitag waren wir allerdings so weit durch, dass hier nicht mehr viel zu tun war, bis auf ein wenig Wäsche, Boden saugen und wischen und den Raum dekorieren. Abends erwarteten wir schon die ersten Gäste, nachmittags ging Janina mit Finn auf einen Kindergeburtstag und Sylvia kam schon, um die Tauftorte hier zu fertigen. Als ich allerdings nach Hause kam, nachdem ich Finn und Janina abgeliefert hatte, freute ich mich, dass die extra bestellte CD im Briefkasten war mit einem Playback, was wir für die Kirche brauchten. Ich öffne sie also und siehe da: DAS LIED IST NICHT DRAUF! Mein Blutdruck war in Windeseile auf 320/190 – mindestens – und ich musste mich echt bemühen runter zu kommen. Ich war so unruhig, dass ich gar nicht in der Lage war irgendwas zu tun. Letztendlich telefonierte ich mit dem Organisten und es stellte sich raus, dass er nach den Gitarren-Noten (die ich vorher schon bestellt hatte) spielen konnte. Ich bot ihm an, ihm die Noten noch heute in den Briefkasten zu schmeißen, aber er lehnte ab, das sei nicht nötig. Letztendlich ist hier in den Stunden, die Janina dann weg war quasi garnix mehr passiert, weil ich so weggetreten war. Irgendwann kam Sylvia und werkelte in der Küche, dann kam Janina mit Finn wieder und Frank kam von der Arbeit und fuhr mit Stefan in den Raum. Allerdings war das Wetter nicht so prall und so war der Raum bis 19 Uhr besetzt und sie konnten dann erst anfangen. Sie holten also die Schlüssel, checkten Küche und Geschirr und fuhren schon alles hin, was wir schon verladen konnten.



Sylvia werkelte weiter fleißig in der Küche als Janina und ich dann gegen 21 Uhr endlich aufbrechen, um den Raum zu dekorieren, nachdem ich das Kind ins Bett gebracht hatte. Frank lochte derzeit noch die Heftchen für die Messe. Gegen 23:30 Uhr sind wir im Raum soweit fertig und fahren zurück nach Hause. Dort sind dann auch Jens und Melli bereits eingetroffen und haben schon 3 Salate geschnibbelt und sich dann an das einfädeln der Bänder in die Messeheftchen gemacht. Ich möchte eigentlich umgehend ins Bett, aber die beiden versichern, dass es nur noch wenige Hefte sind, dann ist das abgehakt. Also gut – um 1 Uhr sind wir im Bett. Es war alles soweit fertig. Peter hatte sich um die Getränke gekümmert, mein Vater um meine Klamotten und sie bei Sonja komplett abgeliefert.



Nun soll es also soweit sein: Wir stehen um normale Finn-Zeit auf, machen uns fertig. Um 10 Uhr ist Aufmarsch bei Sonja. Karen, Andreas und Julia sind auch schon seit gestern da. Wir sind auch pünktlich. Bringen Finn noch zu meinen Eltern, denn der Trubel nachmittags ist für ihn mehr als ausreichend. Sonja hat das ganze Wohnzimmer voll Frühstück – nacheinander trudeln ein: Sylvia, Ingrid, Janina und Gitte; Melli, Sonja, Karen, Julia und ich sind schon da, Isabel stieß gegen 12 dazu . Jens, Andreas und Frank organisieren derzeit noch die letzten Kleinigkeiten.



Wir frühstückten gemütlich und ausgiebig … natürlich mit Sekt … Karen, Sonja und Sylvia verzogen sich ins Schlafzimmer mit Ihren Gesangsübungen zurück und fingen irgendwann an Lockenwickler heiß zu machen, Haare aufzudrehen, glatt zu föhnen, hoch zu stecken und zu frisieren.



Alle noch völlig ungeschminkt. Ich probiere ein Shirt von Sylvia an …




Die Reste vom SS-Bauch verführen Janina meinen Bauchnabel zum Mund zu formen, der sagt: Hallo, ich heirate heute. *kicher*



Julia mit Lockenwicklern



Ich war ein wenig betüddelt vom Sekt und ließ es dann auch zügig sein selbigen zu trinken. Ingrid fragte mich irgendwann, wie ich denn zur Kirche komme, die am Ende der Straße liegt. Ich zuckte die Schultern und sagte: Ich gehe zu Fuß, im Zweifelsfall wollte ich Dich fragen, ob Du mich zwecks Kleid-Volumen im Galaxy rüber fahren kannst. Worauf sie sagte: HEY, Dein Ex-Schwager fährt einen SL!!! Eine Braut wird zur Kirche gefahren. Ich verdrehe die Augen und gebe Ihr freie Hand: bitte, dann frag ihn, MIR ist das wurst, ich laufe auch. Gegen 12 waren meine Wickler heiß und Sonja begann sie in meine Haare zu drehen. Soweit waren wir gut in der Zeit. Wir räumten noch ein bisschen ab, Sonja und Gitte machten sämtliche Köpfe festlich chic, Isabel trudelte ein und bald war es Zeit meine Wickler raus zumachen und sich an die Frisur zu begeben. Das war so gegen 14 Uhr und da verloren meine Knie auch etwas die feste Konsistenz. Zwischenzeitlich musste bei Janina noch Finns Hemd gesucht werden und zu meinen Eltern gelangen, weil ich ihr das zum Bügeln mit der Dampfbügelstation gegeben hatte. Sonja und Janina mussten noch die Wurst- und Käseplatten machen. Melli und Isa liefen irgendwann zu uns rüber, um die Jungs aufzumischen und sich ausgehfein zu machen. Wo beim umziehen dann noch festgestellt wurde, dass Micha, Franks Bruder, haargenau das gleiche Hemd mit identischer Krawatte für die Hochzeit gekauft hatte und er so kurzerhand Hemd und Krawatte von Franks Standesamt-Outfit übernommen hat. Janina wollte eh schon längst zuhause sein, um sich in Schale zu werfen, aber dann fehlten meine Haarrosen, die sie dann erstmal bei uns holen musste, dann kam Sonjas Zeitplan nicht mehr hin und Janina schmiss die Käseplatten auf dem Küchenboden zusammen



und dann wollten sie mich noch schminken, damit ich mich nicht schminke wie immer.



Ich grundiere schon mal die Augenringe weg



Julia ist fertig



Ich glaube, Janina ist erst um kurz vor 3 nach Hause gespurtet. Ich hatte sie aber auch noch gebeten um 15:30 Uhr im Pfarrsaal zu sein, um die mitgebrachten Speisen anzunehmen. Karen, Sonja und Sylvia sollten ebenfalls um 15:30 Uhr in der Kirche sein, um das geübte Lied einmal mit den Organisten zusammen zu singen. Gitte blieb bei mir und um 15 Uhr kam Ingrid, um zu fotografieren wie ich das Kleid anziehe und ins Auto steige.



Los geht’s!

Die Fotos bevor das Kleid so hoch gezogen ist, erspare ich Euch *ggg*



Der Schleier



Gerd ruft an, ob ich trotz Regen Cabrio fahren möchte.




Ich telefoniere immer noch während Gitte überall Glimmer aufträgt



FERTIG – ich finde mich blütenschön :D.



Wir sind alle geschniegelt und gestriegelt und warten auf Gerd im SL, der meinen Vater mitbringt, der mich zur Kirche fährt. Ich fühle mich sehr wohl in meinem Outfit, nur das sitzen mit der Corsage ist etwas ungewohnt. Gerd ist für seine Unpünktlichkeit bekannt, Franks größte Sorge war aber, dass wir ihn zappeln lassen und ich werde doch ein bisschen hibbelig, weil die zwei sich doch etwas Zeit lassen.



*mitdenfingerngegeneinandertrommel* *wart*



Nun ja, sie sind trotzdem frühzeitig, Gerd fährt das Verdeck auf und ich begebe mich ins Auto.



Ääääääh – mein Kleid passt hier nich wirklich rein



Ingrid schwingt sich auf ihr Rad, um die Ankunft an der Kirche wieder festzuhalten. Wir fahren also langsam los und Papa drückt ein paar Mal auf die Hupe … meine Hebamme stand vor der Tür und somit konnte ich ihr noch winken, sie hatten leider einen Termin und konnten nicht in die Kirche kommen. Helga und Marco sehen wir mit den Kids noch zur Kirche spurten. Da es eh noch ein paar Minuten vor vier ist und wir ja nun wirklich nicht überpünktlich sein wollen, fahren wir mit wenigen Regentropfen, die vom Himmel fallen noch einen kleinen Schlenker, bevor wir an der Kirche vorfahren.



Frank, Sonja, Franks Mutter und Alf warten auf uns:










Gerd hilft mir aus dem Auto …



Alf begrüßt mich …



Frank gibt mir die Blumen, nachdem er den Rest, der noch vor der Tür stand reinscheucht.



Wie küssen??? Das war für später geplant :D



Alf sagt noch, dass er uns alles sagt, was wir tun müssen und wir starten mit seinen Worten: Na, dann mal los! *ggg*




Frank hat Finn beim Einzug auf dem Arm und gibt ihn vorne Micha in die Bank.







Die Orgelmusik war kein klassischer Hochzeitsmarsch – zum Glück musste ich gar nicht versuchen zu schreiten *grins*. Als wir vorne sitzen, lasse ich erstmal meinen Blick durch die Bänke schweifen und bemerke, dass ein paar Hühner fehlen. Die kompletten Mädels aus Münster und Claudia und Meike mit Anhang – auch mein Chef schmuggelt sich erst einige Minuten nach Beginn in die Bank und meine Cousine war auch noch nicht da. Gerds Mutter und Mellis Mutter sind auch da.










Justin und Severin



Einige Freunde/Bekannte meiner Eltern wären noch gerne gucken gekommen, aber es stellte sich später heraus, dass in der Kirchenzeitung mein Mädchenname nicht angegeben war und so es einige nicht zuordnen konnten und in dem Terminblättchen, was allsonntaglich in der Kirche ausgegeben wird, stand es einen Tag NACH der Veranstaltung. Naja … auch egal, die Kirche war so auch nicht leer .



Nach einer sehr schönen Begrüßung von Alf …




… folgte die Trauung. Alf war locker flockig, ‚lobte’ unseren Trauspruch mit sehr viel Realität und predigte toll, spielte auf Franks Ringreinigungsaktion an (er hatte einen Tag vorher unsere Ringe in Corega Tabs gelegt, weil er sie säubern und polieren wollte – Ende vom Lied war, dass sie rostig wurden *kicher*) und machte das alles wirklich super. Bevor er die Trauung vollzog, hielt er die Hand vor sein Mikrofon und fragte uns: Ähm – wollt Ihr eigentlich ablesen oder ‚Ja’ sagen? Wir nickten beide hektisch mit dem Kopf und beteuerten, dass ‚Ja’ reicht. Ein kurzes Raunen ging durch die Kirche *grins*.



Hier sieht man mein panisches Gesicht bei Alfs o. g. Frage *kicher*






Alf erzählt Franks Ring-Story *ggg*



Alf segnet die Ringe:



mit Trauzeugen:



Ringtausch:



Der Segen



Der Kuss



Gratulation



Als Übergang holte Alf Finn von meiner Mutter (die ihn zwischenzeitlich übernommen hatte, weil er unruhig wurde) und ich zeigte zu Micha, aber er schüttelte den Kopf und brachte ihn zu uns und läutete somit die Taufe ein.



Er befragt uns, dann die Paten – vorab fragte er die Paten nach dem Geburtsdatum und wann Weihnachten ist und nachdem das locker flockig beantwortet wurde, lenkte er über, dass das nicht das Wichtigste ist und auch die Patenschaft nicht mit 18 Jahren endet.






Zur Taufe gingen wir alle ums Taufbecken, was am Altar steht.









Finn guckte sich das sehr skeptisch auf Michas Arm an. Gitte stand daneben mit der Taufkerze.









Auch dieser Part wurde lockerflockig vollzogen. So richtig begeistert war Finn von dem Wasser nicht, deshalb haben wir auch kein gutes Foto, er hat sich versucht an Michas Anzug hochzuziehen und bis zum „…. Heiligen Geist“ war er fast oben .






Das Taufkleid (noch von Sylvia)






Die Taufkerze (hat Ingrid gemacht)






Alle, die eine Fürbitte gelesen haben:



Alf spricht den Schlusssegen:



Als krönenden Abschluss sollten Sylvia, Sonja und Karen ‚Gepäck fürs Leben’ von Rolf Zuckowski singen.



Aber Karen sang alleine – sehr sehr schön!!! Grund für diese Planänderung war, dass der Organist die Noten nicht tiefer spielen konnte (so plötzlich *ach*) und Sylvia und Sonja nicht so hoch singen. Jedenfalls war das sehr toll!



Während Karen singt:



Gitte und Stefan müssen noch eben unterschreiben:



Dann zogen wir aus. Mit Julia in ihrem tollen Kleid voran. Auch Lena schmiss ein paar Rosenblätter und sammelte sie wieder ein, um sie erneut zu schmeißen *kicher*. Meine Eltern hatten 2 Bögen zum Spalier stehen gemacht und als wir raus kamen schien die Sonne. Es wurden Fotos gemacht und zahlreiche Glückwünsche entgegen genommen *schön*.






Als wir damit durch waren, gingen wir in den gleich angrenzenden Saal. Dort verteilte sich die Ansammlung von über 80 Leuten recht schnell auf Hof und Kindergartenwiese. Das Buffet war reichlich gefüllt von leckeren mitgebrachten Salaten, Fisch, Brot und Nachtisch und der Grill war angeschmissen. Bald kamen auch Meike und Claudia mit Anhang, da Familie S. 7 Stunden Autobahn hinter sich hatte *örks*.






Ich stoße mit meinen Freundinnen aus der Schulzeit an:



Nach dem Essen machten wir ein paar Fotos und da kam dann auch meine Cousine. Die Kinder spielten toll auf der Wiese. Es gab noch 2, 3 kleine Regenschauer und danach ließ uns das Wetter in Ruhe feiern.





Alle Eltern und alle Omas



Die Torten:



Und wenigstens ein bisschen Tradition, die aber niemand mitbekam :D:






Dieses Stück Kuchen füllte mich für den ganzen Abend … ich hab gerade mal noch nen Teller Salat gegessen.



Man unterhielt sich nett, trank ein wenig dabei, aß immer mal wieder was vom Buffet …






… und gegen 12 Uhr wollte man mich tatsächlich noch überreden einen Eröffnungstanz zu tanzen. Frank hatte sich derzeit ja reichlich Mut angetrunken … ich war aber völlig nüchtern und geduldig genug mich immer wieder vehement dagegen zu wehren :D. Also tanzte Frank mit Janina .



Ein netter Freund hatte sich freiwillig bereit erklärt seine DJ-Equipment mitzubringen und so gab es Musik nach Herzenslust .



Also war das ganze völlig traditionslos . Keine Brautentführung, keine Spiele, kein Eröffnungstanz – einfach eine schöne, nette Party, zu der wir mal wieder per Rundumschlag einladen konnten und das sehr genossen haben. Die Masse der Leute fiel überhaupt nicht auf, weil es sich total verteilte. Aus diesem Grund wäre es auch blöd gewesen Spiele zu machen. Es hätte niemand mitbekommen, weil es keinen zentralen Punkt gab. Aber wir hatten uns ja auch keine Spiele gewünscht und nach meiner Reaktion zum Junggesellinnen-Abschied haben meine Mädels auch vorsichtig gefragt, ob ich das denn wollte und ich habe gesagt, dass wenn sie das gerne wollen, können sie das gerne machen, aber ICH brauche das nicht.



Gegen halb 9 kam dann mal der Gedanke der Brautentführung auf, aber auch da warnten meine Mädels vor Zicken-Mirjam *gg* und so haben es die Jungs gar nicht versucht . Dabei wäre ich im ersten Moment – wäre ich überrumpelt worden – tatsächlich mitgegangen. Aber nach 3 Überleg-Minuten war ich ganz froh, dass es niemand probiert hat. Abgesehen davon, dass ich gerade im Begriff war Finn bettfertig zu machen, wäre es wieder eine Geldfrage gewesen und es wäre auch kaum mehr jemand im Saal gewesen bzw. auf dem Gelände gewesen, das wäre doof gewesen.



Um kurz nach 1 bin ich also mit Isabel aufgebrochen, um zu Fuß nach Hause zu laufen …



… von einer sehr entspannten Party mit vielen, lieben teils ‚ungewohnten’ Gästen, einem tollen Tag und in einem Kleid in dem ich mich wirklich, wirklich wohl fühlte. Frank schloss um 5 Uhr den Saal ab. SCHÖN WARS!!!



Das Feedback war von allen Seiten positiv, wenn auch untraditionell *grins*. Naja, wenigstens gabs ein weißes Kleid und ein Blumenmädchen :D. Allerdings deklariere ich diesen Tag nach wie vor nicht als „den schönsten Tag in meinem Leben“ … das kann Finns Geburt nicht toppen, auch wenn es mir sehr gefallen hat.




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